Tier des Monats

Der DGV und die Deutsche Wildtier Stiftung engagieren sich gemeinsam mit der Golfoase Pfullinger Hof und anderen Anlagen die am Programm "Golf und Natur" teilnehmen, für heimische Wildtiere. Professionell gestaltete und gepflegte Golfanlagen sind wichtige Rückzugsorte und Lebensräume für viele heimische Wildtiere. Dies ist die gemeinsame Überzeugung und haben deshalb eine Kooperation vereinbart, um mit gemeinsamen Aktivitäten für den Schutz heimischer Wildtiere auf Golfanlagen einzutreten.

Tier des 1. Quartals

Der buschige Schwanz ist ihr Erkennungsmerkmal: Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) gehören sicher zu den bekanntesten heimischen Nagetieren – und sind auch auf vielen Golfanlagen beheimatet. Für die Deutsche Wildtier Stiftung und den DGV ist das Eichhörnchen das Tier des Monats.

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Tier des 2. Quartals

Nicht nur auf dem Acker ist Lepus europaeus, der Feldhase, ein Spitzensportler. Auch auf Golfplätzen hinterlässt er mit seinen drei Meter weiten und zwei Meter hohen Sprüngen bei Golfern oft großen Eindruck zwischen zwei Abschlägen. Berühmt sind seine blitzschnellen Richtungswechsel: Er biegt abrupt ab, schlägt einen Haken und verwirrt so seine Verfolger. Auf der Flucht flitzt der Hase mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde über den Acker. Das ist richtig schnell, aber mit den 200 km/h eines Golfballs bei Drives kann es Hoppelmann dann doch nicht aufnehmen…!

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Tier des 3. Quartals

Mit dem sommerlichen Hoch kommen auch die Hormone der Rehe in Wallung! An schwülen Tagen, besonders vor und nach Gewittern, kann man die Ricke häufig am Rand von Golfplätzen sehen und hören. Mit ihren unverkennbaren Fieptönen lockt sie den Bock. Doch weibliche Rehe fiepen nicht nur verführerisch – für die Nasen der Böcke duften sie obendrein betörend nach „Reh-Parfüm“. Das Sekret, das dem Bock Paarungswillen signalisiert, wird an den Hinterläufen der Ricke produziert. Der Bock, vom aufreizenden Duft und Liebesgeflüster der Ricke geradezu fremdbestimmt, nimmt blindlings die Verfolgung auf und jagt hinter ihr her. Dabei überqueren die Tiere nicht selten Hauptstraßen, aber vor allem Feldwege! Gerade auf dem Weg zu abgelegen liegenden Golfplätzen kommt es deshalb häufig vor, das „verliebte Rehe“ einfach auf die Straße laufen.

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Tier des 4. Quartals

Er ist gras- bis dunkelgrün, wird bis zu zwölf Zentimeter lang und hat auf dem Rücken dunkle Flecken und oft eine helle Rückenlinie: der Wasserfrosch! Seine Bauchseite ist weiß mit grauer Marmorierung. Für seine stimmgewaltigen Quak-Konzerte hat er zwei weißliche Schallblasen, die er an den Mundwinkeln aufbläst. Der Wasserfrosch ist auch unter dem Namen „Teichfrosch“ bekannt! Wie der Name schon sagt: Selbst kleine Teiche am Rande von Golfanlagen werden von ihm besiedelt. Zwischen zwei Abschlägen kann man den Konzerten lauschen.

Wer sich für den Wasserfrosch interessiert, kommt nicht daran vorbei, sich mit seinen verzwickte Familienverhältnissen zu beschäftigen. Er ist eine Kreuzung aus Seefrosch und Kleinem Wasserfrosch. Der olivgrüne bis bräunliche Seefrosch ist mit bis zu 16 Zentimetern quasi der „große Bruder“, während der Kleine Wasserfrosch - der Name lässt es bereits vermuten - nur halb so groß ist.

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Tier des Monats Special

Wenn Halloween naht, haben Fledermäuse Hochsaison. Doch sonst werden sie wie alle Nachtschwärmer mit Argwohn betrachtet. Ihre dünne Flughaut, die sich zwischen den verlängerten Fingern spannt, erinnert viele Menschen an den Mantel des Blutsaugers Graf Dracula. Doch unsere einheimischen Fledermäuse haben mit Vampiren nichts gemein: Sie "gehen" sogar regelmäßig in die Kirche und auf den Golfplatz - wenn man sie lässt. Denn die kleinen Säugetiere brauchen Ruhe und ein fledermausfreundliches Fleckchen: An den Fassaden der Gotteshäuser oder auf Golfanlagen finden sie genau das! Mit einem Fledermaushäuschen kann jeder den faszinierenden Fliegern sogar im eigenen Garten helfen. Doch dazu später mehr.

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Tier des Monats Winterspecial

Igel (Erinaceidae) gehören zu den Säugetieren. Sie fressen allerlei Insekten, aber sie verschmähen auch Aas und kleine Wirbeltiere nicht. Mit ihren kurzen Beinchen sind Igel recht flott unterwegs. Sie haben scharfe Krallen, mit denen sie sich ihre mit trockenen Pflanzenteilen ausgepolsterten Ruheplätze graben. Die Eingänge zu Igelnestern sind nur schwer zu finden, denn sie liegen meist in dichter Vegetation verborgen. Auch die Trampelpfade der Igel zu ihren Ruheplätzen sind oft im Unterholz versteckt. Igel sind mürrische Einzelgänger und reagieren außerhalb der Paarungszeit recht aggressiv auf ihre Artgenossen.

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Tier des Monats April

Wie der Zitronenfalter überwintert das Tagpfauenauge (Inachis io). Da es jedoch nicht wie jener ein Frostschutzmittel besitzt, verkriechen sich die Falter mit den auf allen Vorder- und Hinterflügeln befindlichen auffälligen Augenzeichnungen in Dachböden, Feldscheuern, hohlen Baumstämmen und anderen geschützten Orten. Die gelben Pollen der männlichen Palmkätzchen sind die erste Nahrung für den Schmetterling. Aber erst wenn die Brennnesseln herangewachsen sind, legt das Weibchen ihr Eipaket an besonnten Stellen ab Mitte April ab und wir können die Nester der schwarzen mit Stacheln und weißen Punkten versehenen Raupen schon von weitem an kahl gefressenen und mit einem Gespinst überzogenen Brennnesseln entdecken.

Zur Verpuppung verkriechen sich die Raupen und hängen als Stützpuppen sich auf. Nach etwa zwei Wochen schlüpft das Tagpfauenauge und der Kreis der vollständigen Metamorphose ist geschlossen. Dank der Klimaerwärmung bilden die Falter bei uns jetzt fast immer eine zweite Generation, die dann überwintert.

Golfclub Golfoase Pfullinger Hof